Fakten zu Fonds
Montag, 25.07.2022

Alle Fakten zu Fonds

Wir beantworten Ihre Fragen rund um Investmentfonds

Sie möchten in Investmentfonds anlegen und haben Fragen dazu? Die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten haben wir hier für Sie zusammengetragen.

„Ich kenne mich viel zu wenig mit den Finanzmärkten aus und habe auch keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. Ist das ein Problem?“

Prinzipiell ist ein gewisses Maß an Finanzwissen immer gut. Doch das Geschehen an den Finanzmärkten ist tatsächlich manchmal unübersichtlich – und es kostet eben auch Zeit, auf dem Laufenden zu bleiben. Ein Investmentfonds ist da eine bequeme Lösung, denn hier lassen Sie Profis für sich arbeiten: Fondsmanager mit viel Erfahrung beobachten und untersuchen alle Kapitalmärkte und prüfen Branchen, Länder und Unternehmen sehr genau.

„Sind Fonds nicht eher etwas für Menschen, die schon vermögend sind?“

Sie müssen keine großen Summen mitbringen, um in einen Fonds zu investieren; das geht auch mit wenig Geld. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie legen einmalig einen bestimmten Betrag an – eine sogenannte Einmalanlage. Oder Sie legen regelmäßig, etwa monatlich, einen bestimmten Betrag zur Seite. Das ist mit einem Fondssparplan möglich und funktioniert zum Beispiel bei Union Investment ab 50 Euro im Monat.

„Ist eine Geldanlage in Fonds sehr riskant? Wenn eine Fondsgesellschaft Insolvenz anmeldet, ist mein Geld dann weg?“

„Ist eine Geldanlage in Fonds sehr riskant? Wenn eine Fondsgesellschaft Insolvenz anmeldet, ist mein Geld dann weg?“

Bei Investmentfonds ist es wichtig zu wissen, dass die zugrunde liegenden Kurse der einzelnen Wertpapiere mehr oder weniger schwanken, je nach Marktumfeld. Diese Schwankungen der Wertpapiere können dann auch zu Schwankungen des festgestellten Anteilswerts des Fonds führen. Zudem gibt es grundsätzlich ein Ertragsrisiko. Aber eben auch die Risikostreuung: Damit ist gemeint, dass Fonds nicht nur auf ein Wertpapier setzen, sondern in eine Vielzahl verschiedener Wertpapiere investieren. So können eventuelle Abwärtsbewegungen bei einem Wertpapier etwa durch eine gute Entwicklung anderer Papiere im Fonds ausgeglichen werden.

Eine Faustregel ist: Je breiter ein Fonds sein Vermögen anlegt, desto weniger schwankt erfahrungsgemäß sein Wert – und umso geringer ist somit auch das Risiko. Wie hoch Kursschwankungen voraussichtlich ausfallen werden, hängt somit auch von der Fondsart und der Zusammensetzung des Fonds ab.

Außerdem gibt es den Anlegerschutz. Und der ist sehr weitreichend: Investmentfonds basieren auf eindeutigen rechtlichen Grundlagen und werden von Aufsichtsbehörden überwacht. In Österreich ist hierfür die Bundesanstalt für Finanzmarktaufsicht, kurz FMA, zuständig. Zusätzliche Kontroll- und Überwachungsfunktionen gibt es aufseiten der Depotbank, also der Bank, bei der Ihr Fonds hinterlegt ist. Und schließlich sind die Fondsgesellschaften dazu verpflichtet, Jahres- und Halbjahresberichte zu veröffentlichen. Diese werden von Wirtschaftsprüfern testiert, das heißt auf ihre Richtigkeit überprüft.

Die Insolvenzsicherheit sorgt dafür, dass das Geld der Anleger, das in Investmentfonds gebündelt wird, als sogenanntes Sondervermögen gilt und im Falle einer Insolvenz nicht angetastet werden darf. Das bedeutet: Selbst wenn die Fondsgesellschaft oder die Bank, bei der Sie Ihr Wertpapierdepot haben, Insolvenz anmeldet, bleibt das Fondsvermögen erhalten. So kann Ihnen der aktuelle Gegenwert Ihrer Fondsanteile ausbezahlt werden. Alles in allem ist der Anlegerschutz somit auf hohem Niveau sichergestellt.

„Wie stark vermehrt sich mein Geld bei einer Fondsanlage?“

Das lässt sich im Vorfeld nicht beantworten. Die Aussichten auf ordentliche Erträge sind allerdings recht gut. Denn Fonds, insbesondere Aktienfonds, können überdurchschnittliche Ertragschancen an deutschen und internationalen Anlagemärkten nutzen. Dennoch sollten Sie sich bewusst sein, dass Kurse marktbedingten Schwankungen unterliegen und eben auch ein grundsätzliches Ertragsrisiko besteht.

„Was ist, wenn ich mehr Geld im Monat sparen möchte? Oder umgekehrt: Wenn ich im Notfall Geld aus meinem Fonds brauche? Geht das überhaupt?“

Ein Investmentfonds lässt Ihnen viele Freiheiten: Wenn Sie einen Sparplan mit Fonds haben, können Sie Ihre Sparrate jederzeit anpassen. Zu beachten ist lediglich eine Mindestrate von 50 Euro im Monat. Sie können auch prinzipiell an Ihr Geld: Grundsätzlich können Sie bewertungstäglich, also zum dann gültigen Tageswert des Fonds, über Ihr Geld verfügen. Bitte beachten Sie jedoch, dass der Tageswert unter Umständen niedriger sein kann als der Einstiegswert.

„Fonds gibt es ja von vielen Anbietern. Wie kann ich erkennen, welche Fondsanbieter gut sind?“

Alte Boerse

Untersuchungen und Bewertungen von unabhängigen Stellen sind eine gute Orientierungshilfe, das gilt auch in Sachen Geldanlage. Bei Tests von Fondsgesellschaften bewerten unabhängige Experten verschiedene Kriterien, zum Beispiel die Qualität der angebotenen Fonds und des Managements. Aber auch der Kundenservice fließt teilweise in die Analyse ein. Je mehr Kriterien in die Bewertung eingehen, desto umfassender ist das Bild, das Sie von einem Fondsanbieter bekommen. Empfehlenswert sind daher Tests, die nicht nur einzelne Aspekte, sondern die Gesamtleistung der Anbieter würdigen. Achten Sie dabei nicht nur auf die aktuelle Bewertung. An den Testurteilen der vergangenen Jahre erkennen Sie den nachhaltigen Erfolg.

Die Zeitschrift Capital beispielsweise veröffentlicht jedes Jahr einen Fonds-Kompass – ein Ranking der hundert wichtigsten Fondsgesellschaften Deutschlands. Bei dieser umfassenden Analyse erhält Union Investment seit mittlerweile zwanzig Jahren beste Bewertungen. Die Gesamtleistung der genossenschaftlichen Fondsgesellschaft wurde dieses Jahr erneut mit fünf Sternen ausgezeichnet – eine Höchstnote, die bisher kein anderer Fondsanbieter kontinuierlich erzielen konnte (Stand: Februar 2022).

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Die Verkaufsunterlagen zu den Fonds (Verkaufsprospekte, Anlagebedingungen, aktuelle Jahres- und Halbjahresberichte und wesentliche Anlegerinformationen/KID) finden Sie in deutscher Sprache auf: www.union-investment.at

Die Wert- und Ertragsentwicklungen von Investment- und Immobilienfonds können nicht mit Bestimmtheit vorausgesagt werden. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Ausgabe- und Rücknahmespesen sowie Provisionen, Gebühren und andere Entgelte sowie Steuern sind in der Performanceberechnung nicht berücksichtigt und können sich mindernd auf die angeführte Bruttowertentwicklung auswirken.

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